Padenghe sul Garda liegt am Südwestufer, dort wo die Valtenesi beginnt, und hat rund 4.900 Einwohner. Der Ortskern liegt auf einem Hügel, das Ufer mit dem Hafen darunter am See.

Inhalt
Das Kastell
Die Burg entstand um das Jahr 1000 und gehörte zu einer Kette von Wehranlagen am Westufer. Im 14. Jahrhundert übernahmen die Scaliger sie, ab 1400 gehörte der Ort zur Republik Venedig.
Wie in Moniga ist die Anlage keine leere Ruine, sondern bewohnt. Man geht durch das Tor und steht in engen Gassen.
Kirchen und Geschichte
- Pieve di Sant’Emiliano – romanisch, 11. bis 12. Jahrhundert, außerhalb des Ortskerns.
- Santa Maria Assunta e Sant’Emiliano – die Pfarrkirche, aus dem 17. Jahrhundert.
- Santuario della Beata Vergine della Torricella sowie die Kirchen Madonna della Neve und della Visitazione.
Römische Spuren sind belegt: eine Villa rustica und ein Seehafen aus dem 2. bis 3. Jahrhundert. Unter Venedig diente der Hafen dem Salzhandel.
Praktisches
- Anfahrt: A4, Ausfahrt Desenzano, dann rund zehn Minuten Richtung Salò.
- Hafen: Der Yachthafen am Ufer ist einer der größeren im Südwesten; von dort führt der Uferweg weiter Richtung Moniga.
- Ortsteile: Villa und Pratello.
Orte in der Nähe
Südlich liegt Desenzano mit dem Bahnhof, nördlich folgen Moniga del Garda, Manerba del Garda und San Felice del Benaco, dann Salò. Eine Übersicht bietet unsere Seite Orte am Gardasee.
Quellen und Bildnachweis
Stand: 28. August 2026. Wir prüfen alle Angaben sorgfältig. Sollte Ihnen eine Abweichung auffallen, schreiben Sie uns kurz – wir tragen die Korrektur nach.
Beitragsbild: Das Kastell von Padenghe, Foto Janericloebe. Über Wikimedia Commons, gemeinfrei.