Das Castello Scaligero steht am Eingang der Altstadt von Sirmione. Wer in den Ort will, geht über die Brücke daran vorbei – man kommt gar nicht daran vorbei, ohne es zu sehen.

Inhalt
Öffnungszeiten und Eintritt
Die Burg gehört wie die Grotte di Catullo zur Direzione regionale Musei Lombardia. Das Kombiticket für 20 € gilt sieben Tage und deckt beide Orte sowie die Villa Romana in Desenzano ab. Wer beides an einem Tag ansieht, fährt damit günstiger.
Die aktuellen Zeiten und Einzelpreise für die Burg stehen auf der Seite der Museumsverwaltung. Wichtig: An den Kassen dieser Häuser wird nur mit Karte bezahlt.
Was man sieht
Die Burg entstand nach der glaubhaftesten Annahme in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, begonnen wohl unter Cansignorio della Scala und sicher unter Antonio della Scala (1363–1388) vollendet.
- Bergfried: 37 Meter hoch, in der Südostecke der Hauptburg.
- Drei Wehrtürme der Hauptburg, je 22 Meter.
- Das Hafenbecken: trapezförmig, 2.050 Quadratmeter, datiert zwischen 1351 und 1375. Es gilt als in Italien einzigartiges Beispiel eines mittelalterlichen Militärhafens – und ist erst seit 2018 für Besucher zugänglich.
Seit 2015 verwaltet der regionale Museumsverbund der Lombardei die Anlage.
Praktisch für den Besuch
- Treppen. Der Reiz der Burg liegt im Aufstieg auf die Mauern und den Bergfried. Wer nicht hinaufsteigen möchte, sieht von außen fast ebenso viel.
- Anfahrt: Die Altstadt von Sirmione ist verkehrsbeschränkt – siehe unseren Beitrag zur ZTL in Italien. Geparkt wird vor der Brücke.
- Andrang: Sirmione gehört zu den meistbesuchten Orten am See. Wer den Trubel meiden will, kommt früh – oder weicht auf Moniga und Padenghe aus, wo Burgen ohne Kasse und ohne Schlange stehen.
Quellen und Bildnachweis
Stand: 28. August 2026. Preisangabe zum Kombiticket nach der Direzione regionale Musei Lombardia, abgerufen am 28. August 2026. Wir prüfen alle Angaben sorgfältig. Sollte Ihnen eine Abweichung auffallen, schreiben Sie uns kurz – wir tragen die Korrektur nach.
Beitragsbild: Castello Scaligero, Foto Wolfgang Moroder. Über Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 4.0.